Wie erkenne ich Parodontitis früh und wie kann ich meine Zähne schützen?
Eine beginnende Parodontitis kann sich durch häufiges Zahnfleischbluten, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, anhaltenden Mundgeruch und zurückgehendes Zahnfleisch bemerkbar machen. Sie verursacht anfangs jedoch oft keine Schmerzen und bleibt deshalb leicht unbemerkt. Sicherheit gibt nur eine zahnärztliche Untersuchung, bei der unter anderem Zahnfleisch und Zahnfleischtaschen kontrolliert werden.
Warum die Erkrankung lange unbemerkt bleiben kann
Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie entwickelt sich häufig aus einer oberflächlichen Zahnfleischentzündung. Während eine Gingivitis bei rechtzeitiger Behandlung meist vollständig abklingen kann, greift eine Parodontitis tiefer liegende Strukturen an. Weil dieser Prozess zu Beginn oft schmerzfrei verläuft, gehen viele Patientinnen und Patienten erst dann in die Praxis, wenn bereits deutliche Veränderungen auftreten.
Zahnfleischbluten ist ein wichtiges Warnsignal
Blutet Ihr Zahnfleisch regelmäßig beim Zähneputzen oder beim Reinigen der Zahnzwischenräume, sollten Sie dies nicht einfach als normal ansehen. Auch Rötungen, Schwellungen oder ein empfindliches Zahnfleisch können auf eine Entzündung hinweisen. Einzelnes Zahnfleischbluten kann verschiedene Ursachen haben. Tritt es wiederholt auf, ist eine Kontrolle durch eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt sinnvoll.
Weitere mögliche Anzeichen im Alltag
Achten Sie auf anhaltenden Mundgeruch oder einen unangenehmen Geschmack, der trotz gründlicher Mundpflege bestehen bleibt. Zurückgehendes Zahnfleisch kann Zähne länger wirken lassen und freiliegende Zahnhälse empfindlicher machen. Manche Menschen bemerken Veränderungen beim Zusammenbeißen oder Druckempfindlichkeit. Gelockerte Zähne gehören eher zu den fortgeschrittenen Warnzeichen und sollten möglichst schnell untersucht werden.
Wie die Zahnarztpraxis Parodontitis feststellt
Bei der Untersuchung beurteilt die Zahnärztin oder der Zahnarzt den Zustand Ihres Zahnfleisches und misst bei Bedarf die Tiefe der Zahnfleischtaschen. Dabei wird auch geprüft, ob Blutungen auftreten. Röntgenaufnahmen können zeigen, ob bereits Kieferknochen verloren gegangen ist. Aus den Befunden entsteht eine individuelle Einschätzung. Eine reine Selbstkontrolle vor dem Spiegel kann diese Diagnostik nicht ersetzen.
Wer besonders aufmerksam sein sollte
Das Risiko kann unter anderem durch Rauchen, unzureichende Mundhygiene, familiäre Veranlagung und bestimmte Allgemeinerkrankungen erhöht sein. Besonders bei Diabetes ist eine gute Abstimmung zwischen zahnmedizinischer und ärztlicher Betreuung wichtig. Informieren Sie Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt deshalb über Erkrankungen und Medikamente. Regelmäßige Vorsorge und professionelle Prophylaxe helfen, Veränderungen früh zu erkennen.
Früh handeln erhält wertvolle Zahnsubstanz
Je früher eine Entzündung erkannt wird, desto besser lässt sie sich meist kontrollieren. Eine Behandlung soll die Entzündung stoppen, bakterielle Beläge entfernen und den Zahnhalteapparat langfristig stabilisieren. Entscheidend sind außerdem Ihre tägliche Mundpflege und individuell festgelegte Nachsorgetermine. Warten Sie daher nicht auf Schmerzen, wenn Sie Veränderungen am Zahnfleisch beobachten.
Einfühlsame Hilfe bei DENTIQUA in Berlin Friedenau
Zahnfleischbluten oder Mundgeruch anzusprechen, ist manchen Menschen unangenehm. Dafür müssen Sie sich nicht schämen: Solche Beschwerden sind häufig und verdienen eine respektvolle, sorgfältige Abklärung. Das Zahnarzt-Team von DENTIQUA in Berlin-Friedenau nimmt Ihre Beobachtungen ernst. Zahnärztinnen, Zahnärzte und zahnmedizinische Fachkräfte erklären Ihnen verständlich, welche Untersuchungen sinnvoll sind und wie Sie Ihre Zähne unterstützen können.
Vereinbaren Sie eine persönliche Beratung, wenn Ihr Zahnfleisch wiederholt blutet oder sich verändert. Gemeinsam lässt sich frühzeitig ein passender Weg für Ihre Mundgesundheit finden.