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Was macht eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt bei Angstpatienten?

Was macht eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt bei Angstpatienten?

Bei Angstpatientinnen und Angstpatienten beginnt eine gute Zahnbehandlung mit Zuhören. Die Zahnärztin oder der Zahnarzt erklärt die einzelnen Schritte, vereinbart ein Stoppzeichen, sorgt für eine wirksame Schmerzausschaltung und teilt die Behandlung bei Bedarf in kleine Etappen auf. Zusätzliche Entspannungs- oder Sedierungsverfahren werden individuell geprüft.

Am Anfang steht nicht der Bohrer, sondern das Gespräch

Eine angstgerechte Behandlung sollte mit einem ruhigen Kennenlernen beginnen. Sie dürfen erklären, welche Erfahrungen Sie gemacht haben und wovor Sie sich besonders fürchten. Manche Patientinnen und Patienten haben Angst vor Schmerzen, andere vor Spritzen, Würgereiz, Kontrollverlust oder einem kritischen Kommentar zum Zustand ihrer Zähne.

Eine auf Angstpatientinnen und Angstpatienten eingestellte Zahnärztin oder ein entsprechender Zahnarzt hört zu, ohne Sie unter Druck zu setzen. Das Team kann bereits anhand des Gesprächs erkennen, welche Situationen vermieden oder besonders behutsam vorbereitet werden sollten.

Sie erhalten Kontrolle über die Behandlung

Ein wichtiges Element ist ein klares Stoppzeichen. Häufig wird vereinbart, dass Sie eine Hand heben, sobald Sie eine Pause benötigen. Die Behandlung wird dann unterbrochen.

Darüber hinaus sollte die Zahnärztin oder der Zahnarzt jeden Schritt vorher ankündigen. Sie erfahren, welches Instrument verwendet wird, was Sie möglicherweise spüren und wie lange der jeweilige Abschnitt ungefähr dauert. Wertschätzende Kommunikation, verlässliche Informationen und die Einbeziehung in Entscheidungen können das Kontrollgefühl stärken.

Schmerzen werden ernst genommen

Viele Ängste beruhen auf früheren schmerzhaften Erfahrungen. Eine sorgfältige örtliche Betäubung ist deshalb besonders wichtig. Vor Beginn einer Behandlung kann geprüft werden, ob das Gebiet tatsächlich ausreichend betäubt ist.

Spüren Sie dennoch Schmerzen oder einen starken Druck, sollten Sie dies sofort mitteilen. Ihre Rückmeldung ist keine Störung des Ablaufs, sondern eine wichtige Information für die Zahnärztin oder den Zahnarzt.

Die Behandlung kann in kleinen Schritten erfolgen

Nicht immer muss beim ersten Termin sofort eine umfangreiche Sanierung beginnen. Möglich sind zunächst ein Gespräch, eine vorsichtige Untersuchung oder diagnostische Aufnahmen. Anschließend wird gemeinsam ein Behandlungsplan erstellt.

Größere Maßnahmen können gegebenenfalls auf mehrere kürzere Termine verteilt werden. Dadurch sammeln Sie kontrollierbare Erfahrungen und können schrittweise Vertrauen entwickeln. Besonders bei ausgeprägter Angst kann es sinnvoll sein, mit dem am wenigsten belastenden Schritt zu beginnen.

Welche zusätzlichen Hilfen sind möglich?

Je nach Praxis, Gesundheitszustand und Art der Behandlung können Entspannungsübungen, Musik, Hypnose, Lachgas, eine medikamentöse Sedierung oder in besonderen Fällen eine Narkose besprochen werden. Diese Verfahren sind nicht für jede Patientin und jeden Patienten gleichermaßen geeignet.

Bei einer krankheitswertigen Zahnbehandlungsphobie kann zusätzlich die Unterstützung einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten sinnvoll sein. Die kognitive Verhaltenstherapie gilt als besonders gut untersuchte Behandlung, um Angst und Vermeidungsverhalten langfristig zu reduzieren.

Niemand sollte Sie für Ihre Zähne beschämen

Wer jahrelang nicht beim Zahnarzt war, hat häufig große Sorge vor Kritik. Ein professionelles Team weiß jedoch, dass Vermeidung ein typischer Bestandteil starker Angst sein kann. Im Mittelpunkt sollten nicht Vorwürfe stehen, sondern Ihre aktuelle Gesundheit und eine realistische Lösung.

Angstpatientinnen und Angstpatienten sind bei Dentiqua willkommen

Das Zahnarzt-Team von Dentiqua in Berlin-Friedenau nimmt sich Zeit, Ihre persönlichen Auslöser zu verstehen. Sie können bereits bei der Terminvereinbarung mitteilen, dass Sie besonders angespannt sind. Gemeinsam wird besprochen, welche Pausen, Erklärungen und Behandlungsschritte Ihnen Sicherheit geben.

Sie müssen beim ersten Termin nichts beweisen. Schon der Anruf oder das Betreten der Praxis kann ein großer Schritt sein. Lassen Sie sich beraten und erleben Sie, dass Zahnmedizin auch respektvoll, planbar und einfühlsam sein kann.

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