Angst vor dem Zahnarzt: Was Sie vor dem Termin wirklich beruhigen kann
Vor einem Zahnarzttermin helfen vor allem eine gute Vorbereitung, langsames Atmen, ein verlässliches Stoppzeichen und ein offenes Gespräch mit der Zahnärztin oder dem Zahnarzt. Verzichten Sie auf Alkohol oder eigenmächtig eingenommene Beruhigungsmittel. Bei ausgeprägter Angst können professionelle Entspannungsverfahren oder ärztlich abgestimmte Maßnahmen sinnvoll sein.
Ihre Angst darf offen angesprochen werden
Viele Patientinnen und Patienten versuchen, ihre Nervosität zu verbergen. Dadurch steigt die innere Anspannung häufig zusätzlich. Teilen Sie dem Praxisteam deshalb möglichst bereits bei der Terminvereinbarung mit, dass Sie Angst vor der Behandlung haben. Eine erfahrene Zahnärztin oder ein erfahrener Zahnarzt kann mehr Zeit einplanen, die einzelnen Schritte verständlich erklären und die Behandlung an Ihr persönliches Tempo anpassen.
Auch die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung empfiehlt, Befürchtungen offen anzusprechen. Ein einfühlsames Behandlungsteam kann darauf eingehen und den Termin durch geeignete Vorgehensweisen angenehmer gestalten.
Beruhigen Sie Ihren Körper durch langsames Atmen
Bei Angst wird die Atmung oft schneller und flacher. Das kann Herzklopfen, Schwindel oder ein Engegefühl verstärken. Versuchen Sie deshalb, langsam durch die Nase einzuatmen und etwas länger durch den Mund auszuatmen. Sie können dabei innerlich ruhig bis vier zählen.
Üben Sie diese Atmung nicht erst im Behandlungszimmer, sondern bereits einige Tage vorher. Atem- und Entspannungsübungen können helfen, Stress zu verringern.
Zusätzlich können Sie Ihre Schultern bewusst sinken lassen, Ihre Hände lockern und beide Füße fest auf den Boden stellen. Dadurch erhält Ihr Körper ein Signal von Stabilität.
Vereinbaren Sie ein deutliches Stoppzeichen
Ein häufiger Auslöser von Zahnarztangst ist das Gefühl, keine Kontrolle mehr zu haben. Vereinbaren Sie deshalb vor Beginn der Untersuchung ein eindeutiges Zeichen, beispielsweise das Heben der linken Hand. Sobald Sie dieses Zeichen geben, wird die Behandlung unterbrochen.
Die Möglichkeit, Behandlungsschritte mitzuentscheiden, ein Stoppzeichen zu nutzen und vorher zu erfahren, was als Nächstes geschieht, kann das Sicherheitsempfinden deutlich verbessern.
Planen Sie den Termin möglichst stressarm
Wählen Sie nach Möglichkeit einen Zeitpunkt, an dem Sie nicht unter beruflichem oder familiärem Zeitdruck stehen. Essen Sie vorher eine leichte Mahlzeit, sofern keine Nüchternheit angeordnet wurde, und reduzieren Sie große Mengen Kaffee oder Energydrinks. Koffein kann körperliche Unruhe verstärken.
Eine vertraute Begleitperson kann ebenfalls beruhigend wirken. Klären Sie vorher, ob sie mit in das Behandlungszimmer kommen darf. Manche Patientinnen und Patienten empfinden zusätzlich ruhige Musik über Kopfhörer als hilfreich.
Nehmen Sie keine Medikamente auf eigene Faust
Nehmen Sie keine Beruhigungs-, Schlaf- oder Schmerzmittel ohne Rücksprache mit einer Zahnärztin, einem Zahnarzt, einer Hausärztin oder einem Hausarzt ein. Auch Alkohol ist keine geeignete Vorbereitung. Wechselwirkungen können die Behandlung und die örtliche Betäubung beeinflussen.
Benötigen Sie stärkere Unterstützung, sollte gemeinsam geprüft werden, ob eine medizinisch begleitete Sedierung, eine psychotherapeutische Unterstützung oder ein schrittweiser Behandlungsplan geeignet ist.
Bei Dentiqua müssen Sie Ihre Angst nicht verstecken
Das Zahnarzt-Team von Dentiqua in Berlin-Friedenau nimmt Ihre Sorgen ernst. Sie dürfen Fragen stellen, Pausen verlangen und zunächst nur ein ruhiges Beratungsgespräch vereinbaren. Gemeinsam mit Ihnen kann das Team besprechen, welche Schritte Ihnen Sicherheit geben und wie Ihre Behandlung möglichst behutsam gestaltet werden kann.
Warten Sie nicht, bis Schmerzen Sie zu einem Termin zwingen. Melden Sie sich bei uns und sagen Sie offen, was Ihnen Angst macht. Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen – das Team begleitet Sie verständnisvoll und ohne Vorwürfe.